11. Februar 2017, Puchheim: Crosslauf

Die große Schlammschlacht – traditioneller Bestandteil eines jeden Crosslaufs - blieb diesmal aus. Bei Temperaturen um den Nullpunkt und strahlendem Sonnenschein herrschten für die genau 99 teilnehmenden Athleten angenehme Bedingungen.
Vor allem den Speedcrossern bot der anfangs beinhart gefrorene Untergrund die Voraussetzungen für schnelle Kurzstreckenzeiten. In nur 1:20 Minuten gewann der Penzberger Matthias Bauer die 500-Meterstrecke. Clemens Weber aus der Trainingsgruppe von Peter Rabenseifner erkämpfte sich Bronze in 1:24,6 Minuten.

Als jüngste Teilnehmerin wagte sich die erst fünfjährige Johanna Teufel vom TV Emmering auf die Strecke. Der 77-jährige Hermann Schultz vom RSLC Holzkirchen ging als ältester Athlet ins Rennen und bewältigte die 6000-Meter in beeindruckenden 33 Minuten.

Auf der einen Kilometer langen Crossrunde galt es vier teils scharfe Anstiege sowie mehrere kleine Schikanen zu bewältigen. Hier lieferten sich Gröbenzeller und Puchheimer harte Duelle. Einige gingen zugunsten der Puchheimer Kinder aus: Carla (W11) und Charlotte (W9) Hinterding gewannen jeweils ihre Runde. In der W10 gab es gar einen Puchheimer Dreifachsieg. In der M8 setzte sich Julian Rylke eindrucksvoll in 4:58 Minuten durch.

Auf der 2500-Meterstrecke hatten unter den männlichen Jugendlichenausnahmslos die Puchheimer die Nase vorn: Marco Burkhart (M12), Kian Stache (M13) und Raphael Bock (M14) gewannen jeweils in ihrer Altersklasse, ebenso wie der für die LG Würm Athletik startende Reto Spalinger, der die M15 in starken 10:38 Minuten für sich entschied. 

Bei den Mädchen erkämpfte sich Jazmin Braun (W13) Gold in 13:08 Minuten, die LG Würm Athletin Anja Rabenseifner Silber in 13:12 Minuten. Hier fehlten mehrere Puchheimer Medaillenanwärterinnen: Jana Rabenseifner, Ronja Hinterding und Julie Aichinger in der W14, sowie Luca-Anna Liersch in der U20 verzichteten auf eine Teilnahme zugunsten der am darauffolgenden Tag stattfindenden Südbayerischen Hallenmeisterschaft. Auch Michi Stettner (U20) konnte krankheitsbedingt nicht an den Start gehen.

Überlegener Sieger bei den Männern über die Mittelstrecke war Moritz Riehn von der LG Stadtwerke München. Der letztjährige FSJ-ler beim FC Puchheim lief die 3000 Meter in starken 12:39 Minuten. Auf der Langstrecke dominierte Michael Eder aus Rosenheim, der das 6000-Meterrennen in nur 23:10 Minuten absolvierte.

Hier finden Sie alle weiteren Ergebnisse.

Auch heuer wurde die Streckenführung wieder allseits gelobt und dank der Unterstützung durch viele treue Helfer aus der Abteilung war es eine gelungene, reibungslose Veranstaltung.

Weitere Impressionen sind bei Merkur online zu finden. Horst Kramer hat den Puchheimer Crosslauf wie immer in vielen eindrücklichen Photos festgehalten.  Auch die hier abgebildeten Photos durften wir mit seiner Erlaubnis verwenden. Herzlichen Dank an ihn.

Einziger Wermutstropfen waren die relativ geringen Teilnehmerzahlen vor allem bei den Jugendlichen. Da der Puchheim Cross heuer der einzige Wettbewerb dieser Art im Landkreis ist, hätten mehr Läufer erwartet werden können. Aber dies war wohl der allgemeinen Grippewelle geschuldet, sowie auch der aktuellen Hallenwettkampfdichte.

Januar/Februar 2017, München/Fürth: Bayerische Hallenmeisterschaften

Bei seinen zwei Wettkämpfen im Rahmen von Bayerischen Meisterschaften konnte Michi Stettner seine gute Form unter Beweis stellen. In München erkämpfte sich der U20-Athlet über die 1500 Meter Platz vier in 4:36,51 Minuten.

Bei den bayerischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und U18 in Fürth hatte Michi Stettner über die 800-Meter Strecke insgeheim mit der DM-Norm von 2:00 Minuten geliebäugelt. Die hat er zwar nicht knacken können, aber in 2:05,91 Minuten doch die Silbermedaille gewonnen.

 

31. Dezember 2016, München: Sylvesterlauf

Beim Sylvesterlauf im Münchner Olympiapark ließen es die Puchheimer Athleten schon vorab richtig krachen.
In ihrem letzten Rennen für die LG Würm Athletik zeigte Nada Balcarczyk noch einmal ihr ganzes Können. Ihre 36:40 Minuten reichten nicht nur zum Sieg in der weiblichen Jugend, sondern auch zu Platz zwei im Gesamtklassement der Damen.
Über die Fünf-Kilometerdistanz gewann Michael Stettner in 17:46 Minuten die U18 und wurde damit Gesamtdritter.

 

1. Januar 2017, Gilching/Gauting/Puchheim: Sportlerwechsel

Zum Jahresbeginn gibt es bei der LG Würm Athletik personelle Veränderungen. Insgesamt drei Ab- und zwei Zugänge vermeldet Cheftrainer Korbinian Mayr.
Hierbei ist insbesondere der Laufkader von Peter Rabenseifner beim FC Puchheim betroffen. Der prominenteste Abgang ist Nada Balcarczyk, die ab 2017 für die LG Telis Finanz Regensburg starten wird. Sieben Jahre lang hat die 19-jährige Athletin bei Peter Rabenseifner am Laufstützpunkt der LG Würm Athletik in Puchheim trainiert. Ihr wohl größter Erfolg war der Gewinn der Mannschaftswertung bei  Berglaufweltmeisterschaften in Cassette die Massa (Italien)  im Jahr 2014. Aber auch der bayerische Jugendrekord im Marathonlauf aus dem Jahr 2016 konnte sich sehen lassen. Zu den Gründen ihres Wechsels schreibt Balcarczyk auf Facebook, dass sie der Ehrgeiz antreibe, neue Wege zu gehen und sich nach reiflicher Überlegung zu einem Vereinswechsel entschlossen habe.
Ebenfalls nach Regensburg wechselt der U20-Mittelstreckler Ayaanle Abdulahi Nuur. Für den dritten im Bunde, dem 16-jährigen Andreas Schaper, ist damit die Trainingsgruppe in Puchheim weggebrochen und er hat sich für einen Wechsel zur LG Stadtwerke München entschieden.
Im Gegenzug kommen mit Fiona Schiebel und Antonia Pflüger zwei erfolgreiche Nachwuchsathletinnen zur LG. Die Speerwerferin Schiebel kommt vom TSV Peißenberg und hat eine Bestleistung von 42,39 Metern stehen. Mit dieser Weite steht die 18-jährige auf Platz vier der bayerischen Bestenliste 2016. Schiebel trainiert schon seit zwei Jahren im Kader und am Stützpunkt Gilching unter Mayr. Pflüger wechselt von der LG Oberland und soll die erfolgreiche Sprintstaffel verstärken. Die Bestzeiten der 17-jährigen stehen über 100 Meter bei 12,08 Sekunden und über 200 Meter bei 23,33 Sekunden. Damit steht sie in der bayerischen Bestenliste der U18 auf Platz eins und in der deutschen Bestenliste auf Rang 16. Auch einen internationalen Einsatz beim Länderkampf in Brixen kann die Sprinterin vorweisen.

Wir wünschen allen Athleten ein erfolgreiches Sportjahr!

9. Oktober 2016, München: Marathon und Halbmarathon

Und sie laufen und laufen und laufen........

nun schon im zehnten Jahr. Seit die Puchheimer Marathongruppe 2007 gegründet wurde, starteten Läufer dieser Gruppe jedes Jahr nicht nur beim München Marathon, sondern auch bei zahlreichen Marathons oder Halbmarathons weltweit. Los Angeles, New York, Athen, Stockholm, Berlin waren dabei sicher die weitesten Anreisen zu einem Marathon. Das Hauptziel ist aber immer wieder der München Marathon, der traditionell am Wochenende nach Abschluss des Oktoberfestes stattfindet. Ist er doch die ideale Gelegenheit auch für Marathonneulinge, quasi „vor der Haustür“ und ohne großen Zusatzaufwand, an einem großen Citymarathon teilzunehmen. Und seit ein paar Jahren wird in München auch ein Halbmarathon und sogar ein 10km Lauf angeboten.

Starter Marathon

Los ging es auch in diesem Jahr wieder im Januar mit dem Winterlauftraining. Dass sich dieser Trainingskurs inzwischen sehr großer Beliebtheit erfreut, zeigte sich an der erneuten Rekordteilnehmerzahl von 50 Läufern. Zudem gab es wieder die Möglichkeit, sich im Rahmen des Winterlauftrainings auf den Puchheimer Volkslauf Ende April vorzubereiten. Zusätzlich wollten einige Läufer beim Salzburg-Halbmarathon Anfang Mai teilnehmen. Das alles war natürlich gerade für die ambitionierteren Läufer ein guter Start in das Laufjahr und die drei Puchheimer Lauftrainer waren gleich ordentlich beschäftigt um alle Wünsche in den Trainingsplänen unterzubringen.

Von April bis Oktober bereiteten sich die Halbmarathon- und Marathonläufer auf ihren Herbstlauf vor. Dass die Trainer der

Starter Halbmarathon

Marathongruppe (Klaus Schäfer, Marija Schäfer, Anett Zerulla) hierbei auf die individuellen Leistungsmöglichkeiten und Ziele eines jeden Läufers eingehen, ist Teil des Trainingskonzeptes der Puchheimer Marathongruppe. Damit können Laufeinsteiger genauso angesprochen und betreut werden wie ambitionierte Läufer. Basierend auf einem Lauftest und einem Fragebogen wurden die jeweiligen Trainingspläne erstellt. Bis zum Start bei einem der Herbstmarathons absolvierte jeder Läufer während des zurückliegenden halben Jahres, in Abhängigkeit seiner persönlichen Möglichkeiten, zwischen 800 und 1500 Laufkilometern. Und da Läufer nicht nur „Kilometer fressen“ sollen, wurde das Training durch läufergerechte Athletik- und Fitnessübungen sowie Trainingsformen zur Verbesserung der Lauftechnik und -koordination ergänzt. Das beste Trainingskonzept hilft aber auch nicht weiter, wenn der Läufer das Training nicht mit Wille und Leidenschaft umsetzt. So ging jeder Teilnehmer während der zahlreichen Trainingseinheiten zur Vorbereitung auf den Halbmarathon/Marathon immer wieder mal an seine persönliche Leistungsgrenze. Das galt übrigens nicht nur für die „ganz schnellen“ Läufer, sondern für Läufer jeder Leistungsklasse. Ohne ausreichende Vorbereitung sollte niemand ein solches Event angehen.

Die Bandbreite der Teilnehmer reichte dabei von „Profis“ aus der Leichtathletikabteilung bis zur Laufanfängerin. Die ambitionierten Läufer holten sich Unterstützung um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Die Laufanfängerin steigerte sich von 3 km im Januar bis zum Halbmarathon im Oktober.
Ein Läufer der Laufgruppe entschied sich in diesem Jahr für eine Teilnahme beim 10km Tegernseelauf am 18. September und zwei Läufer starteten beim Berlin Marathon am 25. September.
Am 09. Oktober war dann beim München Marathon/Halbmarathon für die übrigen Läufer der große Tag gekommen. Elf Marathon-, sechzehn Halbmarathonläufer, eine Marathonstaffelteilnehmerin und ein 10km Läufer machten sich, unterstützt von zahlreichen Helfern, auf den Weg über die Straßen Münchens.
Alle Läufer haben ihre vorgegebenen Trainingspläne mit grosser Motivation und Engagement eingehalten und waren dadurch ausreichend auf ihr grosses Rennen vorbereitet. Die Belohnung erfolgte spätestens im Ziel, wenn die Finishermedaille umgehängt wurde und zudem noch eine persönliche Bestleistung auf der Urkunde stand.
Während einer kleinen Feier am 11.10. zum Abschluss des Laufkurses wurde jedem Finisher seine persönliche Urkunde überreicht.

 

 

 

 

2. Oktober 2016, Schongau: Oberbayerische Einzelmeisterschaften

Später und erfolgreicher Saison-Abschluss in der U14

Drei Mädels und drei Jungs sind bei den Oberbayerischen Einzelmeisterschaften in Schongau angetreten. Nun schon traditionell ergänzte Anna Kuntz aus Gilching fünf Puchheimer, die bei Anett Zerulla, "der Netti" trainieren.
Ronja Hinterding konnte ihren Erfolg aus dem Vorjahr im Speerwerfen wiederholen und eröffnete die Wurfwettbewerbe der 13jährigen Mädchen mit einem schönen Wurf auf 36,93 Meter. Alleine dieser Wurf genügte, um mit neuer persönlicher Bestleistung oberbayerische Meisterin zu werden, auch wenn ihr noch zwei weitere Würfe über 36 Meter gelangen. Im Kugelstoßen erreichte sie ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung von 9,38 Metern und wurde, wie im Diskuswurf mit 26,37 Metern, Vizemeisterin.


Die LG Würm Athletik konnte einen weiteren Vizemeister feiern. In seinem allerersten Stabhochsprung-Wettkampf übersprang Lukas Friedrich 2,20 Meter und musste sich in der Altersklasse der Zwölfjährigen nur Raphaele Conversa von der Nachbar-LG Kreis Dachau mit 2,30 Metern geschlagen geben.

Jana Rabenseifner überzeugte mit ihren Leistungen so, dass sie neben Ronja und Lukas die Einladung zum E-Kader bekommen hat. Jana wurde im Weitsprung fünfte mit 4,61 Metern und gewann ihren Lauf über die 60 Meter Hürden, was am Ende ebenfalls zu einem fünften Platz reichte.
Tobias Sonneck gelang im Hochsprung mit 1,45 Meter ein schöner sechster Platz bei den 13jährigen Jungs, Anna Kuntz mit 1,30 Meter ein achter bei den Mädchen. Alle diese Sprungleistungen sind bei 11 Grad und ständigem
Nieselregen zustande gekommen. Im Nachmittag war die Meisterschaft eine Versammlung der frierenden Athleten auf dem schön gelegenen Schongauer Sportplatz. Das sollte jeder im Hinterkopf haben, der an bessere Leistungen aus der Saison denkt.
Auch Noah Schwalb ist es mit 27,24 Metern gelungen, ins Speerwurffinale der 13jährigen vorzudringen und es auf einem guten sechsten Platz zu beenden. Im Diskus gelang im mit 20,66 Metern eine persönliche Bestleistung, was ihn auf Rang 10 brachte.
Beachtlich übrigens, was für eine Betreuer- und Unterstützerschar unsere sechs Athleten da zusammen bekommen haben: vier Trainer des FC Puchheim waren dabei und immer irgendwo auf dem Sportplatz unterstützend tätig.

Und unsere U14 Mädchen wären nicht unsere U14 Mädchen, wenn sie die aktiven Athleten alleine reisen lassen würden. Wer irgend konnte und durfte, ist mitgefahren. Paula Faber merkte schon beim Aufwärmen, dass sie Staffel und Wettkampf sausen lassen muss. Für sie und die weiteren Mitgereisten war der endgültige Saisonabschluss der Puchheimer U14 der Höhepunkt dieses Tages. Mit T-Shirt, entstanden auf der von ihnen selbst organisierten Fahrt unserer 13-Jährigen, mit einem großen Kuchen in Hühnerform und der Ernennung zum "Hühnercoach" ehrten sie die Netti. Und um ihrer Netti fürs tolle Training zu danken, würden unsere "Hühner" überall hin fahren! Einen tollen Haufen hast du da zusammengebracht, Netti.

2. Oktober 2016, Schongau / 16. Oktober 2016, München: vier U14-Athleten in den E-Kader aufgenommen

Im Rahmen der oberbayerischen Einzelmeisterschaften am 2. Oktober in Schongau ist drei Nachwuchsathleten aufgrund ihrer gezeigten Leistungen der Sprung in den E-Kader gelungen: Jana Rabenseifner und Ronja Hinterding (beide W13), sowie Lukas Friedrich (M12).

Paula Faber, die bei den Oberbayerischen verletzungsbedingt pausieren musste, konnte sich zwei Wochen später im Rahmen der Talentiade in der Werner-von-Linde Halle ebenfalls noch für den E-Kader qualifizieren.

Herzlichen Glückwunsch den jungen Athleten und weiterhin viel Erfolg!

11. September 2016, Sapareva Banya, Bulgarien: 32. Berglauf Weltmeisterschaften

In ihrem letzten U20 Jahr konnte Nada nochmals als Bergläuferin überzeugen und belegte - wie schon zwei Jahre zuvor im italienischen Casette die Massa - Rang sechs in der Einzelwertung. Für die 3,5 Kilometer lange Strecke, auf der 500 Höhenmeter zu bewältigen waren, benötigte sie 24:33,18 Minuten.

Auch mit dem Team errang sie erneut eine Medaille, nach Gold 2014 diesmal Silber.
Sarah Kistner (MTV Kronberg) legte als überragende Siegerin des Laufes in 22:47,15 Minuten die Grundlage für die Mannschafts-Silbermedaille. Die mit 17 Jahren Jüngste im DLV-Trio Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) lief auf Platz 18 und komplettierte das erfolgreiche deutsche U20-Team.

 

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