14./15. Juli 2018, Kitzingen: Bayerische Leichtathletikmeisterschaften der U23 und U16

Erneut konnten die Puchheimer Leichtathleten Medaillen auf Bayerischer Ebene sammeln. Bei den Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften der U23 und U16 in Kitzingen errang Tobias Sonneck im Weitsprung mit 5,85 Metern einen siebten Platz in der M15. Über die 300 Meter Hürden gewann der 14-jährige mit 44,77 Sekunden Silber.  Nicht lumpen ließen sich auch der weibliche LG-Nachwuchs. Gleich drei Einsätze hatte dabei Ronja Hinterding. Nicht zu schlagen war die 15-jährige im Kugelstoßen mit 11,77 Metern. Bronze sicherte sie sich im Diskuswerfen mit 29,91 Metern. Mit Platz vier im Speerwerfen mit 36,36 Metern reichte es nicht ganz zur dritten Medaille. In der U23 belegte Clemens Weber über die 400 Meter mit 50,77 Sekunden Platz sieben.

7. Juli 2018, Erding: Bayerische Meisterschaften der Männer/Frauen/U20/U18

Zu den Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften entsandte der FC Puchheim ein kleines Team aus drei Athleten nach Erding.

Der 15-jährigen Ronja Hinterding gelang im Speerwerfen mit 40 Metern ein sehr guter sechster Rang in der Altersklasse U18. Michael Stettner verbesserte sich über die 400 Meter auf 53,27 Sekunden und belegte damit Rang sechs in der U20. Bei den Männern lief Clemens Weber mit 51,09 Sekunden über 400 Meter auf Platz sieben und erfüllte damit die  Norm für die Süddeutschen U23 Meisterschaften.

16. Juni 2016, Freising: Oberbayerische Meisterschaften der U16 und U20

Sehr übersichtlich war das Trüppchen, das bei den Oberbayerischen Meisterschaften am 16.06.2018 in Freising in der U16 antrat:  Jana Rabenseifner muss sich nach einem Trainingsunfall erneut mit einem Muskelfaserriss herumplagen und Raphael Bock hat sich in seiner Zweitsportart Rugby einen Kreuzbandriss zugezogen.

Erwartungsgemäß holte sich Ronja Hinterding die Titel in Kugel (11,67m) und Speer (39,89m). Der Speerwurf wurde gegen Ende nochmal richtig spannend, da Ronja nach dem fünften Versuch auf Rang zwei lag. In ihrem letzten Versuch konnte sie dann dagegenhalten – mit ein bisschen Unterstützung durch einen großzügigen Kampfrichter, der den Versuch trotz fragwürdiger Speerlandung gültig gab. Im Diskuswurf musste sie sich erneut – trotz neuer PB von 31,60m - ihrer Konkurrentin aus Bad Kohlgrub geschlagen geben und wurde zweite.

Paula Faber war am Morgen an der Anfangshöhe im Stabhochspringen gescheitert – hätte dafür aber auch ihre bisherige Bestleistung springen müssen. Durch eine unglückliche Zeitplanverschiebung überschnitten sich am Nachmittag die Wettbewerbe im Speerwurf und die 300mHürden, für die Paula ebenfalls gemeldet hatte. Paula sicherte sich durch Ihren dritten Wurf die Endkampf-Teilnahme, rannte zum ersten Mal in ihrem Leben 300mH, kehrte in den Speer-Wettkampf zurück und beendete diesen mit toller neuer PB (29,76m) als sechste. Damit rückt die Qualifikationsleistung im Speer für die Bayerische Meisterschaft Mitte Juli in Reichweite. Die 300mH meisterte Paula mit gewohnt guter Hürdentechnik aber vielleicht noch etwas Respekt vor der langen Sprintstrecke. Ihr Fazit: „War doch nicht so schlimm wie gedacht“.

v.l.n.r. Tobi Sonneck, Noah Branch, Maxi Eder, Lukas Friedrich

Tobias Sonneck hatte zunächst einen Einsatz in der 4x100m-Staffel. Zusammen mit Noah Branch, Maxi Eder und Lukas Friedrich rannte er in 48,30 sec auf den dritten Platz. Die Qualifikationsleistung von
48,0 sec für die Deutschen Meisterschaften ist damit in Sichtweite. Hier wird es (allerdings wegen Terminproblemen in unterschiedlicher Besetzung) noch den einen oder anderen Anlauf geben, dann auch gerne mit geübten Wechseln J.

Danach meldeten sich leider wieder die Rückenschmerzen und Tobi musste nach dem Vorlauf über 100m den Wettkampf beenden. Mit neuer PB von 12,57 sec wäre er noch in den Endlauf eingezogen, verzichtete aber mit Rücksicht auf die Gesundheit sowohl auf die Finalteilnahme als auch auf den geplanten Start über 300mH.

Franziska Hekele, eigentlich U18, startete diesmal eine Altersklasse höher und erwischte dabei einen unglücklichen Tag. Über die 100m wurde sie Fünfte in 13,10 sec und über 200m Vierte in 27,53 sec. Damit lag sie auf beiden Strecken jeweils eine halbe bzw. eine ganze Sekunde über ihren Bestzeiten. Ihre Strategie für die Zukunft: Diesen Wettkampf schnell vergessen und auf zu den Süddeutschen.

10.06.2018, München: Oberbayerische Meisterschaften der Frauen/Männer/U18

Bei den oberbayerischen Leichtathletikmeisterschaften im Münchner Dantestadion legten die Puchheimer Leichtathleten einen erfolgreichen Sonntag hin.

Vor allem die Speerweferinnen sorgten für hervorragende Ergebnisse: nachdem zwei Gilchingerinnen in der Frauenwertung die Plätze eins und vier belegten, holte Ronja Hinterding in der Altersklasse U18 die Silbermedaille. Die 15-Jährige schleuderte den Speer auf 38,72 Meter - was in der Frauenwertung den Bronzerang bedeutet hätte. Sehr zur Freude von Stützpunkttrainer Korbinian Mayr, unter dessen Leitung sich die LG-Würm Athletik langsam zur Speerwurfhochburg mausert.

Über zweimal Bronze durfte sich Franziska Hekele freuen. Über die 100 Meter lief die 16-Jährige 12,82 Sekunden und über die 200 Meter 26,96 Sekunden. Die Norm von 12,5 Sekunden für die Deutschen Meisterschaften hat Franziska zwar verfehlt, aber ihr Trainer Alexander Bach ist zuversichtlich, dass das in den nächsten Rennen noch etwas wird. Bei den Männern lief Clemens Weber über die 400 Meter mit 51,58 Sekunden auf Rang vier. 

3. Juni 2018, Aichach: Bayerische Meisterschaften im Blockwettkampf U16

Die erfahrenen Wettkämpferinnen unter unseren U16-Athletinnen haben sich am Ende ihrer Pfingstferien zum Blockwettkampf nach Aichach aufgemacht: Jana Rabenseifner, Paula Faber und Ronja Hinterding, zusammen mit ihrer bewährten Gilchinger Kollegin Anna Kuntz. Ein Top Stadion mit viel Platz auch drumrum auf Wurfwiese, Hochsprungplatz und Kugelstoßanlage erwartet die vier bei bestem Frühsommerwetter. Unter den 240 Teilnehmern sind einige, die ansprechende Leistungen erwarten lassen.

Ronja Hinterding gelingt beim Kugelstoßen der weiteste Stoß des Tages. Sie hat mit 12,16m das erste Mal die 12 Metergrenze überschritten. Mit zwei weiteren persönlichen Bestleistungen im Weitsprung (4,61m) und in 80m Hürden (14,38s) erreicht sie mit 2419 Punkten den vierten Rang im Block Wurf der Fünfzehnjährigen. Auch Paula Faber konnte zwei neue persönliche Bestleistungen erzielen mit 9,16m im Kugelstoßen und 19,94m im Diskuswurf.

v.l.n.r. Anna Kuntz, Ronja Hinterding, Paula Faber, Jana Rabenseifner

Mit 2161 Punkten landet sie auf einem geteilten 14. Platz im 19 Teilnehmerinnen umfassenden Feld. Den Block Sprint/Sprung beendete Jana Rabenseifner mit 2482 Punkten und nur drei Punkten Abstand zur Zehnten als Elfte der 30 Teilnehmerinnen. Athletin und Trainerin Netti freuen sich über die Steigerung in allen Disziplinen und eine neue PB im Speerwurf mit 22,50m nach überstandener Verletzung: Am Ende stehen beachtliche 150 Punkte mehr auf dem Konto als noch vor einem Monat bei den Oberbayerischen Meisterschaften.Damit (und mit der Leistung im Weitsprung 4,76m) ist auch die Zusatzqualifikation für die Deutsche Meisterschaft der AK 15 abgehakt und Jana kann sich nun voll auf "ihre" Hürden konzentrieren, um das Ticket nach Wattenscheid zu lösen. Anna Kuntz erwischt einen gebrauchten Tag, verletzt sich schon in ihrer Lieblingsdisziplin Hochsprung leicht am Fuß, kollidiert mit diesem Fuß auch noch mit einer Hürde, gibt trotz Sturz nicht auf und kann mehr als 2000 Punkte ins Ziel retten.

Das war's für die Vier mit Blockwettkämpfen, die nur für die U14 und U16 angeboten werden. Und Aichach hat einen tollen Rahmen für den letzten Auftritt unserer starken Mädels des Jahrgangs 2003 geboten.

6. Mai 2018, München: Wings for Life World Run 2018

Puchheimer Marathonläufer laufen für alle, die nicht laufen können

Laufe für die, die es nicht können. Das ist das Motto des Wings for Life World Run, ein globaler Lauf- und Rollstuhlevent, bei dem weltweit zur gleichen Zeit gestartet wird. Das Besondere des Wettbewerbs ist, dass es keine Ziellinie gibt, die Wettkämpfer also nicht dem Ziel entgegen laufen, sondern dass die Ziellinie in Form des „Catcher Cars“ jedem/jeder LäuferIn „nachrennt“ oder besser nachfährt – bis einer nach dem anderen langsam aber sicher eingeholt („erwischt“) ist. Ein Teilnehmer beendet den Lauf, wenn er/sie vom Catcher Car (die fahrende Ziellinie) überholt wird, in welchem sich das Zeitmessgerät befindet. Beim Überholvorgang erfassen die Messgeräte im Catcher Car die individuellen Zeitnahme-Chips an den Startnummern der LäuferInnen, damit ist das persönliche Ziel erreicht. Die Ergebnisse werden nach Distanz und NICHT nach Zeit gereiht. Nicht derjenige wird Sieger, der der Schnellste ist, sondern derjenige, der am weitesten kommt. Eine für alle Läufer ungewohnte, aber sehr spannende Wettkampfmethodik. Je nach individueller Laufgeschwindigkeit beginnt jeder Teilnehmer früher oder später „in den Rückspiegel“ zu sehen – wann kommt das Catcher Car und wie weit schaffe ich es noch?

Aber das wichtigste bei dem Lauf ist: Alle Teilnehmer laufen für die, die es nicht können. Denn 100 % der Startgelder des Wings for Life World Run fließen direkt an die gemeinnützige Wings for Life Stiftung, die mit Hilfe von Spendengeldern Forschungsprojekte zur Heilung von Rückenmarksverletzungen unterstützt. Die administrativen Kosten des weltweiten Events und der Stiftung werden vom Organisator des Laufs (Firma Red Bull) und weiteren Sponsoren getragen. „Laufend helfen zu können!“ Das wollten natürlich auch 17 Sportler aus der Marathongruppe des FC Puchheim erstens unterstützen, insbesondere aber selbst miterleben.

Die Puchheimer Marathonläufer waren also am 6. Mai in München dabei, als sich weltweit über 100.000 Läufer zeitgleich auf eine Strecke ohne Ziellinie begaben und so weit liefen, wie sie es schafften. Im Münchner Olympiazentrum waren bei blauem Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um 23 Grad über 10.400 Teilnehmer dabei. Ein aufregendes und verbindendes Gefühl. Den Puchheimer Läufern machte es riesigen Spaß, bei diesem etwas anderen Lauf dabei zu sein und Distanzen zwischen 9 und 33 km zu erreichen.

 

 

6. Mai 2018, Oberschleißheim: Oberbayerische Meisterschaften Blockwettkampf U16

Bereits am 6.5.18 nahmen Ronja Hinterding, Paula Faber und Jana Rabenseifner bei den oberbayerischen Meisterschaften im Blockwettkampf teil.

Während Ronja und Paula im Block Wurf (80mH, 100m, Weit, Kugel, Diskus) nach einem langen und anstrengenden Tag die Plätze 5 (Ronja mit 2318 Punkten und neuer PB im Weitprung 4,45m) und 7 (Paula mit 2108 Punkten) ergatterten, erreichte Jana im Block Sprint/Sprung verletzungsgeschwächt mit 2330 Punkten (und neuer PB im Speer mit 21,13m) Platz 8. 

Ronja löste mit dieser Mehrkampfleistung endgültig das Ticket für die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse W15 im August in Wattenscheid – nach Ihrer Qualifikation im Speer fehlte noch die sogenannte Zusatzqualifikation in einer weiteren Disziplin, die der DLV verlangt. Diese hat Ronja mit 2318 Punkten nun sauber erfüllt (gefordert: 2250). 

 

10. Mai 2018, Herzogenaurach: Jugendcup U16

Nur wenige Tage später am Vatertag reisten die drei zusammen mit Julie Aichinger und Anna Kuntz sowie Karin Dobiasch (beide Gilching) zum Jugendcup nach Herzogenaurach. Bei diesem in der Leichtathletik einzigartigen Mannschaftswettkampf tragen die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Königsdisziplin zum Cup-Punkteergebnis bei. Ronja holte (fast) erwartungsgemäß in den drei Wurfdisziplinen zweimal volle Punktezahl, in der Kugel musste sie sich in einem spannenden Wettkampf am Ende wegen 2cm mit Platz zwei begnügen. Auch Jana holte über 80m Hürden alle möglichen Punkte – trotz verletzungsbedingter Tempobremse. Im Hochsprung und im 800m Rennen konnten unsere LG-Kameradinnen Anna und Karin den dritten und vierten Platz und damit wertvolle Punkte sichern.

Leider lief es im Weitsprung, den 100m und auch in der Staffel nicht optimal – sonst wäre sicher Platz 3, vielleicht sogar Platz 2 drin gewesen. So landete unsere Mannschaft in der Endabrechnung um nur einen Punkt geschlagen auf Platz 4. Nach einem heißen Start am Morgen hatten wir zwischendurch sogar eine Unwetter-Unterbrechung zu überstehen, trotzdem hat es wieder richtig Spaß gemacht! – Nur die Jungenmannschaft hat uns in diesem Jahr gefehlt…..

6. Mai 2018, Oberschleißheim

Bei bestem Wettkampfwetter machten sich aus Puchheim vier Buben und vier  Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren auf den Weg zur großen Saisoneröffnung in Oberschleißheim, einem riesigen Sportfestival für Kinderleichtathletik, U16-Blockwettkämpfen und U14-Einzelwettkämpfen mit insgesamt rund 900 Athleten.

Der Puchheimer Nachwuchs präsentierte sich gut: gerade die 13-jährigen haben mit vielen persönlichen Bestleistungen und zum Teil schönen Zahlen (erstmals über vier Meter

im Weitsprung) losgelegt. Auch bei den Jüngeren, den 12-jährigen, sind sogar schon einige Top-Ten Platzierungen im zum Teil großen Feld herausgesprungen: Maria Keil konnte mit 2:46 Minuten ihre 800-Meter Zeit deutlich verbessern und einen dritten Platz erkämpfen. Marco Burkhart hat in 11,27 Sekunden über 75 Meter einen fünften Platz ergattert, Ben Hartmann bei den 12 -jährigen einen sechsten Platz, um anschließend im 800-Meter Lauf in unter  2:50 Minuten fünfter zu werden, einem Lauf in dem Lukas Lange bei seiner 800-Meter Wettkampfpremiere auf den 10. Platz kam. 

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